___________________________by K.airi
Gratis bloggen bei
myblog.de

WELCOME
Herzlich Willkommen auf E.Shock.
Hier erfährst du einiges über mich und mein Leben. Nehmt bitte nicht alles zu ernst - ich liebe Ironie.
Lob und konstruktive Kritik bitte ins Gästebuch.
Viel Spaß.


GIRL
Meine Name ist Julia, ich bin 16 Jahre alt und lebe in einer bescheidenen Kleinstadt im westlicheren Teil Deutschlands.
Mehr erfahren?
Ask Me


UPDATES
17.10 Neues Layout


COPYRIGHT
Copyright © 2007 E.Shock

Designer
Design
Credits

DIARY GIRL DOMAIN JUNK EXIT..


Kolumne

„So betrunken kann ich gar nicht sein...“

Es ist eigentlich ein altbekanntes Spiel auf Partys: Spätestens dann, wenn die Flaschen mit dem Alkohol fast aus sind sieht man immer mehr Mädels und Jungs, die „was mit einander haben“. Jeder kennt es. Meistens jedoch sind die Mädels die mit den Jungs verschwinden immer die Selben. Die Anderen scheinen auch noch dann, wenn sie total strack sind zu denken: „So betrunken, dass ich mit ihm mitgehe kann ich gar nicht sein.“ Herzlichen Glückwunsch. Sie sind also nicht für Jeden zu haben und das ist auch gut so. Aber, haben diese Mädchen sich schon mal gefragt, was sie denn eigentlich verpassen? Ich habe mich das gefragt, denn ich gehöre auch zu dieser Sorte von jungen Frauen, die nicht sofort mit jedem mitgehen. Um dieses Unschuldsbild von sich zu wahren übt man sich an der Enthaltsamkeit. Man weiß aber nicht, was man verpasst. Ich weiß auch nicht was ich verpasst habe. Wahrscheinlich würde, wenn ich nicht so dämlich gewesen wäre, jetzt endlich (nach immerhin einem Jahr!!) was zwischen mir und diesem Typen laufen. Woher kann frau wissen, was sie bekommen würde und was nicht. Partys sind demnach mit einem hohen Risikofaktor verbunden. Aber irgendwann geht man nach Hause. Einfach so, ohne auch nur noch ein Wort mit ihm gesprochen zu haben. Ist danach etwas anders? Wahrscheinlich nicht, denn der Alkoholrausch verschwindet über Nacht und mit dem Morgen kommt die Retourkutsche: Ein bekanntes Haustier ist mal wieder zu Besuch – der Kater. Man versucht sich an das, was am Abend zuvor geschehen ist zu erinnern und die Einzelheiten fallen einem (im besten Fall) auch wieder ein. Meistens sind die Erinnerungen an die letzte Nacht einfach nur der reinste Horror. So ging es mir jedenfalls am nächsten Morgen. Und auch jetzt, drei Tage danach, mache ich mir noch Gedanken darüber was hätte „gehen können“. Wahrscheinlich hab ich’s versaut. Oder vielleicht auch nicht. Schließlich war ich zu betrunken um die Situation noch richtig ab zuschätzen. Ich ziehe aus der ganzen Sache folgendes Fazit: Wenn ich über ihn hinweg wäre, dann wäre ich wohl an dem Abend mit ihm mitgegangen. Aber sogar als ich total dicht war hab ich noch darauf geachtet von ihm nicht als Schlampe abgestempelt zu werden. So gesehen habe ich’s ja doch richtig gemacht. Obwohl ich es bereue mich nicht richtig auf die Sache eingelassen zu haben. Ändern wird sich zwischen uns sicher nichts. Wahrscheinlich wird die ganze Sache nur noch peinlicher, denn der Abend war eine einzige Katastrophe.